Nostalgia Trio

Schlossplatz 1 38100 Braunschweig

Tickets ab 13,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Stadt Braunschweig, Kulturinstitut, Schlossplatz 1, 38100 Braunschweig, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungsberechtig sind Schüler/innen, Studenten / Studentinnen (bis 35 Jahre), Empfänger von ALG II, Schwerbehinderte (ab 70%), Inhaber des BS- Mobilticket-Plus und Personen, die sich im Bundesfreiwilligendiest oder Jugendfreiwilligendiesnt befinden.
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Veranstaltungsinfos

Nils Wogram ist einer der wenigen Namen, die, spricht man mit ausländischen Kritikern und Experten über "den" jungen deutschen Jazz und seine Protagonisten, immer sofort genannt werden. Dass Wogram ausgerechnet das Instrument Albert Mangelsdorffs, die Posaune, mit einer Virtuosität beherrscht und einer Tollkühnheit einsetzt wie weltweit kaum ein Zweiter seiner Generation, trägt zu seinem Ruf bei, der Wegbereiter des aktuellen zeitgenössischen Jazz "Made in Germany" zu sein. Dabei geht sein Nostalgia Trio den umgekehrten Weg: zurück zum swingenden und groovenden Jazzgefühl der 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts, als der Jazz noch bei Blue Note oder in den Clubs der 52nd Street zuhause war. Nils Wogram gelingt mit Nostalgia diese Gratwanderung zwischen nostalgischem Retro-Sound und dem neugierigen Austesten der eigenen Klanggebilde. Nostalgisch wird es auch bei der Instrumentierung, wenn Arno Krijger die alte Hammond B3-Orgel erklingen lässt und Dejan Terzić sein Jazz-Schlagzeugset bearbeitet.

Ort der Veranstaltung

Residenzschloss Braunschweig
Schlossplatz 1
38100 Braunschweig
Deutschland
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Im Schloss Braunschweig wird Geschichte wieder lebendig. Die ehemaligen Residenzbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert wurden 2007 nach Originalplänen wieder errichtet. Heute ist das Braunschweiger Schloss zugleich lebendes Beispiel klassizistischer Architektur und Museum sowie Einkaufszentrum und beherbergt zahlreiche städtische Einrichtungen.

Bereits 1718 entstand hier ein Schloss, das allerdings einem bei den Volksaufständen 1830 gelegten Brand zum Opfer fiel. Nach Plänen Carl Theodor Ottmers wurde bis 1841 das imposante neue Braunschweiger Schloss errichtet, auf deren Mitteltrakt die Quadriga der Stadtgöttin Brunonia zum Stehen kam. Nach der Ausrufung der Republik 1918 wurde das Schloss dann nicht mehr als Residenz, sondern unter anderem on der Bücherei und dem Naturhistorischen Museum genutzt. Schließlich fiel es dem Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs zum Opfer, musste 1959 abgerissen werden und das Gelände wurde zum Schlosspark.

Heute finden sich in der Shopping-Mall Schloss-Arkaden rund 150 Geschäfte, viele Gastronomien sowie die Stadtbibliothek und das das Stadtarchiv. Im Roten Saal ist das Veranstaltungszentrum des Kulturinstitutes untergebracht. Doch auch die Geschichte des Schlosses lebt hier weiter: Im Schlossmuseum sind Teile des einstigen Schlosses rekonstruiert worden. So sieht man hier beispielswiese den Thronsaal oder das Musikzimmer, die mit originalen Möbeln und Kunstgegenständen ausgestattet sind und so einen Eindruck früherer Pracht vermitteln. Auch die wiederhergestellte Quadriga, die größte Europas, hat ihren Platz auf dem Pontikus wieder bezogen.