Doyle Bramhall II - On Tour In Europe II

Fabrikstraße 10 64625 Bensheim

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Veranstalter: Musiktheater Rex, Fabrikstraße 10, 64625 Bensheim, Deutschland

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Doyle Bramhall II ist Sänger, Gitarrist, Komponist und Produzent - und einer der unverwechselbarsten Musiker unserer Zeit. Nicht umsonst bezeichnet ihn Eric Clapton, der über ein Jahrzehnt lang mit Bramhall zusammengearbeitet hat, als einen der talentiertesten Gitarristen, dem er je begegnet ist.

Der Sohn der früh verstorbenen Musikerlegende Doyle Bramhall wuchs in einer Umgebung auf, die vom Blues und Rock’n’Roll seines Heimatstaats Texas geprägt war. Sein Vater spielte Schlagzeug und war daneben ein ausgezeichneter Songwriter und Sänger, den Zeit seines Lebens eine enge musikalische Freundschaft mit den Brüdern Stevie Ray und Jimmie Vaughan verband. Nicht umsonst stammen zwei der bekanntesten SRV-Songs - »Change it« und »Life by the Drop« - aus Doyle Bramhalls Feder.

Doch auch der jüngere Bramhall - ein außergewöhnlicher, eigenständiger Gitarrist, der als Linkshänder eine für Rechtshänder bespannte Gitarre einfach umgedreht hat und spielt – ist ein langjähriger Weggefährte der Vaughn-Brüder: Stevie gehörte zu seinen engen Freunden und förderte die Anfänge seiner musikalische Karriere, und Jimmie lud den damals 18-jährigen Doyle dazu ein, bei den Fabulous Thunderbirds mitzuspielen. Nach Stevies tragischem Tod 1990 gründete Bramhall II gemeinsam mit dem Gitarristen Charlie Sexton die Arc Angels und konnte dafür auch Drummer Chris Layton und Tommy Shannon am Bass gewinnen - Stevie Rays berühmte Rhythmusgruppe aus Double Trouble-Zeiten.

Das gleichnamige Debütalbum der Arc Angels bestach durch großartige Songs wie »Living in a Dream« and »Sent by Angels«. Doch die Band löste sich nach einigen Jahren wieder auf, und 1996 brachte Bramhall II sein erstes Soloalbum auf den Markt - Doyle Bramhall II, dem die von den Kritikern gefeierten Alben Jellycream (1999) und Welcome (2001) folgten. Zu dieser Zeit erregten seine beispiellose Fähigkeiten an der Gitarre nicht nur die Aufmerksamkeit von Eric Clapton - auch Roger Waters von Pink Floyd war begeistert und präsentierte Doyle Bramhall II auf seinen In the Flesh-Touren 1999, 2000 und 2002 sowie auf den dazugehörigen CDs und DVDs.

Clapton war der Nächste in der Reihe der Bramhall-Bewunderer. Im Jahr 2000 lud er Doyle ein, bei seinem nächsten Album als Gitarrist und Songschreiber mitzuwirken: Das Ergebnis war das mit einem Grammy ausgezeichnete Riding with the King von Clapton und B.B. King. Danach stieg Bramhall fest in Claptons Band ein, und bei den darauffolgenden Tourneen begeisterten beide die Fans in aller Welt mit ihren spektakulären Gitarrenduellen, die Erinnerungen an frühere Clapton-Triumphe zu Derek & the Dominoes-Zeiten weckten. Auch auf den beiden nächsten Clapton-Alben Me and Mr. Johnson und Sessions for Robert J - beide 2004 erschienen und im selben Raum in Dallas aufgenommen, in dem Robert Johnson 1937 seine legendären Bluessongs eingespielt hatte - war das faszinierende Zusammenspiel von Clapton und Bramhall zu hören. Daneben steuerte Bramhall auf Claptons Alben Reptile (2001), Back Home (2005) und The Road to Escondido (2006) eine Reihe eigener Songs bei und war bei den Aufnahmen zu Clapton (2010) und Old Sock (2013) als Co-Produzent beteiligt. 2013 schloss Doyle Bramhall sich Clapton erneut an, begleitete ihn auf seiner Tour zum 50-jährigen Bühnenjubiläum und spielte auf seinem Album The Breeze: An Appreciation of JJ Cale (2014 erschienen).

Neben seiner Zusammenarbeit mit Clapton machte Doyle Bramhall II sich auch als Komponist, Gitarrist und Produzent bekannter Stars einen Namen. Dazu gehört eine Reihe prestigeträchtiger Projekte mit u.a. T-Bone Burnett, Elton John, Gary Clark, Jr., Gregg Allman, Dr. John, Robert Randolph, Allen Toussaint, Billy Preston, Erykah Badu, Questlove, Meshell Ndegeocello sowie Sheryl Crow, zu deren Album 100 Miles from Memphis er 2011 einige Songs beisteuerte, dazu produzierte und als Gitarrist der Tourband auf die Bühne brachte. Im Jahr 2015 tat er sich mit dem Ausnahmegitarristen Derek Trucks zusammen (beide waren schon Ende der 2000er Jahre, damals noch in Diensten von Clapton, in einem Artikel der Guitar World als »die neuen Gitarrengötter« vorgestellt worden) und stieg bei der Tedeschi Trucks Band ein, zu der auch Trucks´ Frau Susan Tedeschi gehört. Bramhalls Songs und Gitarrenarbeit sind auf jedem der drei Alben zu hören, die die von Kritikern und Fans gleichermaßen geliebte Tedeschi Trucks Band bis heute veröffentlicht hat.

Bei diesen ganzen Verpflichtungen war es kein Wunder, dass Bramhall seit Welcome kein Soloalbum mehr auf den Markt gebracht hatte. Doch er nutzte diese Zeit dazu, sein Können als Produzent zu perfektionieren und einen ganzen Vorrat an Ideen und Songs anzulegen, so dass er bei der Vorbereitung für sein neuestes Soloalbum Rich Man aus dem Vollen schöpfen konnte. Rich Man (am 30. September 2016 bei Concord Records erschienen) dokumentiert die intensive musikalische und spirituelle Reise, die ihn auf der Suche nach neuen Sounds ans andere Ende der Welt führte und die ihm den inneren Frieden brachte, den er seit dem Tod seines Vaters 2011 gesucht hatte.

Seit 2008 - und danach verstärkt in den Jahren nach dem Tod seines Vaters - hat Bramhall ausgedehnte Reisen durch Indien und Nordafrika unternommen. Der Einfluss dieser Reisen auf

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Ort der Veranstaltung

Musiktheater Rex - Kulturdenkmal Güterhalle
Fabrikstraße 10
64625 Bensheim
Deutschland
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Das Musiktheater REX in Bensheim hat sich seit seiner Eröffnung einen festen Platz in der deutschen Clublandschaft und in den Herzen seiner Besucher gesichert. Und auch bei den Musikern, die hier regelmäßig auftreten, ist das REX absolut beliebt. Schließlich wird es von zahlreichen Bands mit „my favorite place in Germany“ gewürdigt.

Früher war das REX mal ein Kino. Nach seiner Schließung lag es lange Zeit in einem festen Dornröschenschlaf bis zwei engagierte Odenwälderinnen das Potential der Räumlichkeiten erkannten. Das Musiktheater öffnete nach Renovierungsarbeiten 1997 seine Türen und fand sofort großen Anklang. Auf dem Programm stehen vor allem Cover-Bands von Show-Eliten wie AC/DC, Queen oder Santana. Damit hat sich das REX eine eigene Nische gesucht und gefunden. Bis heute hat sich das Musiktheater bewährt gemacht. Im REX ist es herrlich urig und gemütlich und man fühlt sich in dieser heimeligen Atmosphäre sofort wie Zuhause. Obwohl der Saal ein wenig beschaulich wirkt, finden hier 300 Gäste Platz. Im Zuschauerraum gibt es ein Dutzend Stehtische und Barhocker an denen man sich gemütlich mit anderen Gästen unterhalten kann. Zudem sorgen gleich zwei Tresen für kühles Bier oder andere Drinks.

Das REX ist sowohl für Odenwälder als auch für Gäste von weiter her gut zu erreichen. Durch seine zentrale Lage in Bensheim gleich am Bahnhof kann man auch bequem mit dem Zug anreisen. Vom Bahnhof aus sind es nur noch circa 400 Meter zu Fuß bis zum REX. Das Musiktheater will seinen Zuschauern wie ein zweites Zuhause sein. Das Konzept geht auf, schließlich fühlt man sich wirklich sofort wohl wenn man das REX betritt. Hier stimmt einfach alles!